Animationen, Videos und bewegte Bilder sind im Internet nicht mehr wegzudenken. Wenn solche animierten Elemente nicht bis zum Exzess betrieben werden, können Sie effektvoll eingesetzt werden und verleihen Ihrer Website eine zusätzliche Dynamik und Exklusivität. So ist es heute zum Beispiel weit verbreitet, zum vergrössern angeklickte Bilder mit einer sogenannten Lightbox darzustellen. Dabei wird der Hintergrund der Webseite abgedunkelt, und das Bild wird prominent in der Mittel des Bildschirms angezeigt (zu sehen, wenn Sie zum Beispiel auf unserer Seite „Flyergestaltung“ ein Bild anklicken). Aber auch Werbebanner im Internet werden häufig animiert, um die Wirkung oder die Aufmerksamkeit der Werbung zu verstärken. Daneben gibt es aber auch kleinere und dezentere Arten von Animationen, so z.B. um Navigationen etwas flüssiger zu machen, oder Links mit einem Farbwechsel zu versehen.
Verschiedene technische Möglichkeiten für Animationen
Um solche Animationen technisch möglich zu machen, gibt es im Internet verschiedene Methoden, welche alle ihre spezifischen Vor- und Nachteile haben. Es lohnt sich im Einzelfall deshalb immer, zuerst den genauen Verwendungszweck abzuklären, bevor man sich für eine bestimmte Methode entscheidet.
gif-Animationen
Eine Technik, welche vor allem für kleinere animierte Werbebanner sowie animierte Icons eingesetzt wird, sind animierten gif-Bilder. Der Nachteil einer solchen gif-Animation ist, dass das Grafik-Format nur 256 Farben abspeichern kann. Zudem werden bei grösseren Animationen die Bildgrössen sehr schnell sehr gross, was sie für den Einsatz im Internet unpraktisch macht.
Flash-Animationen
Die Flash-Plattform wurde ursprünglich von Macromedia entwickelt, gehört aber mittlerweile zum Unternehmen Adobe. Mit Flash lassen sich flüssige und interaktive Animationen in einer vernünftigen Dateigrösse erstellen. Man kann damit sogar ganze Web-Auftritte erstellen, welche in Sachen Kreativität keine Grenzen kennen. Beispiele von beeindruckenden Flash-Websites findet man unter anderem auf der Webseite www.thefwa.com die jeden Tag eine „Site of the day“ auszeichnet.
Die Flash-Technik lässt sich über ein sogenanntes Flash-Plugin in eine Website integrieren. Fehlt dieses Plugin, kann die Animation auch nicht angezeigt werden. Flash war in den letzten Jahren der absolute Standard, wenn es um komplexere und aufwändigere Animationen im Web ging. Aktuell ist diese Vormachtsstellung etwas am bröckeln, da wichtige neue Medien wie z.B. das iPhone die Flash-Technik standardmässig nicht unterstützen.
Javascript und das jQuery Framework
Eine weitere Möglichkeit für Bewegungen und Animationen bietet Javascript. Diese Skriptsprache ist praktisch in jedem Browser vorhanden. Um die Möglichkeiten von Javascript zu bündeln und für bestimmte Anwendungen – gerade im Bereich Animation – zu vereinfachen, wurden zahlreiche sogenannte Javascript-Frameworks entwickelt. Solche Frameworks sind ebenfalls in Javascript geschrieben, und bieten zahlreiche Methoden und Funkionen, die ein einfaches Animieren und Manipulieren von einzelnen HTML-Elementen ermöglicht. Das bekannteste dieser Framework, welches in den letzten Jahren einen kometenhaften Aufstieg hinter sich hat ist jQuery.
Mit jQuery lassen sich einzelne Elemente des HTML-Quelltextes einfach suchen und entsprechend manipulieren und animieren. Den Ideen und Möglichkeiten welche sich damit bieten sind keine Grenzen gesetzt. So lassen sich Inhaltselemente animieren und per Event-Handler (z.B. wenn jemand einen Button anklickt oder mit der Maus über ein Element fährt) auf dem Bildschirm hin- und her schieben. Ein Beispiel dafür sehen Sie in einem unserer Hochzeitswebseiten-Templates.
Ein zu beachtender Punkt im Einsatz von jQuery ist, dass im Browser Javascript aktiviert sein muss, damit die jQuery-Funktionen auch funktionieren. Zum einen ist die Akzeptanz von Javascript durch grosse Web 2.0 Plattformen wie Facebook aber stark gestiegen. Zum anderen lohnt es sich auch immer zu überlegen, ob eine geeignete Fallback-Lösung zur Verfügung steht. Das bedeutet, die Seite sollte idealerweise auch noch funktionieren und benutzbar sein, wenn ein Besucher in seinem Browser Javascript deaktiviert hat.
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